Juni 13, 2016

Chronik

 

1866 Erste schriftliche Eintragung über die Gründung der Firma durch Caspar Ammann. Als Fabrikationsgebäude stand lediglich eine kleine Werkstatt zur Verfügung. Hergestellt wurden vor allem Tafel-, Schalen- und Bolzenwaagen.
1869 Übernahme des Waagenbau-Betriebes von Caspar Ammann durch seinen Neffen Jean Ammann. Die Firma lautet jetzt: «J. Ammann». Es wurden von nun an auch Dezimal- und Centesimal-Waagen produziert. Allerdings gründete H. Ammann auch im gleichen Dorf eine Konkurrenzfirma «H. Ammann-Seiler’s Söhne». Bisher beschäftigte sich diese Firma mit der Herstellung von Kochherden.
1886 Handelsregistermässige Umänderung der Firma «J. Ammann» in «J. Ammann & Roth».
1889 Es folgte die Übernahme der Stickerei AG, das heutige Gelände. Dabei wurde auch die Produktion von Fuhrwerks- und Gleiswaagen aufgenommen.
1906 Bau einer zusätzlichen, grossen Montagehalle. Der Dachstock sowie die Oberkonstruktion stammten hierbei von der alten Lokihalle in St. Gallen.
1913 / 1914 Das Geschäft wechselte die Generation und wurde fortan unter der Bezeichnung «Ammann & Co.» geführt.
1915 / 1916 Der Mittelbau wurde erstellt zur Erweiterung der Produktionsfläche.
1917 Die nördliche Fabrikhalle mit Wohnhaus wurde erstellt, worin zunächst kriegswirtschaftliche Bohrmaschinen und Granatzünder hergestellt wurden. Die Firma wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und der Name lautete: «Ammann & Wild AG, vormals Ammann & Co Ermatingen/St. Gallen».
1921 Nach Austritt von Arthur Ammann aus der AG wurde die Konkurrenzfirma «H. Ammann-Seiler’s Söhne» durch ihn käuflich erworben. Es fand die Firmengründung der «Ammann & Co.» statt.
1935 Erwerb der Ammann & Wild AG durch die Ammann & Co. Somit wurde eine Vereinigung der Ermatinger Waagenfabriken erreicht und die Zukunft der Waagenproduktion gesichert.
1948 Ammann & Co. beginnt mit der Produktion ihrer bekanntesten Waagen, wie sie künftig in vielen Détailgeschäften zu finden sind: die automatischen Waagen mit dem Kreiszeigerkopf.
1958 Das Programm wurde um elektro-optische Waagen-Systeme (mit Leuchtbildanzeige) erweitert.
1964 Übernahme des Betriebes durch Arno Ammann sen. und Werner Ammann.
1972 Arno Ammann sen. wird abgelöst durch Sohn Arno Ammann mit seiner Gattin Gertrud Ammann.
1978 Die erste hybride Waage (Hebelwerk mit Wägezelle und Elektronik) wurde an einen Kunden ausgeliefert.
1985 Austritt von Werner Ammann; alleinige Übernahme des Betriebes durch Arno Ammann als Komplementär sowie die Kommanditäre Gertrud Ammann und Bruno A.Ammann.
1986 Von der Fa. Schenck AG in Darmstadt (BRD) wurde die Generalvertretung für die Schweiz übernommen. Gleichzeitig wurde mit der Herstellung komplett elektronischer Wägesysteme begonnen.
1991 Ammann & Co. Feiert das 125-Jahr-Firmenjubiläum. Ausserdem wird in Frauenfeld die flachste Fahrzeugwaage (Einbauhöhe 500 mm) der Schweiz installiert. Und dies mit einer Kapazität von 60 Tonnen bei Abweichung von max. 0,02 Prozent.
1994 Bruno A.Ammann wird zum Geschäftsführer der «Ammann & Co.» ernannt. Die erste Wägeanlage mit berührungslosem Kartenleser wurde ausgeliefert.
1995 Die 4. Generation (Jolanda und Bruno A.Ammann) übernimmt das Geschäft, welches zukünftig unter dem Handelsregistereintrag «B. Ammann & Co.» läuft.
1996 Im März wird das neue Verkaufsbüro für die Westschweiz mit Sitz in Couvet NE (Leiter Herr François Perrot) in Betrieb genommen.

Ausserdem werden die Beziehungen zu SOEHNLE Murrhardt und SCHENCK PROCESS Darmstadt vertieft. Das 130-Jahr-Firmenjubiläum wurde gefeiert.

2006 Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und heisst künftig Ammann Waagen AG (VR Präsident ist hierbei Bruno A.Ammann unterstützt von den beiden VR Mitgliedern Jolanda Ammann sowie Hansruedi Wälti.
2016 150 Jahre Firmen-Jubiläum (Traditionellste Schweizer Waagenfabrik in Familienbesitz)